Freitag, 1. September 2017

Hallstatt Fulldome - Klappe, die Erste


Der erste Drehtag für unseren Fulldome-Film über Hallstatt führte uns auch gleich in das Salzbergwerk. Unsere beiden Filmemacher, Robert Daniel und Gabriel Stöckle vom Naturhistorischen Museum Wien ließen sich von der Enge und Dunkelheit des Berges allerdings kaum beeindrucken und begannen sofort ihm mit LED Strahlern und Kameraequipment zu Leibe zu rücken.

Wie bereits im letzten Post beschrieben, ist die Fulldome-Filmtechnik in den engen Stollen teilweise mit einer Reihe an Schwierigkeiten verbunden. 
Aber unser Robert, unser technisches Mastermind, wußte für alles eine Lösung und baute zwischendurch die eine oder andere bergwerksgerechte Speziallösung zusammen. 
(Anm. der Redaktion)

Fulldome-Technik im Salzbergwerk
Hallstatt - keine leichte Aufgabe.
(Bild: D. Brandner - NHM Wien)
Neben diesen besonderen Herausforderungen mussten wir jedoch auch mit den ganz normalen Problemen des Filmemachens kämpfen. 

Welche Perspektive vermittelt unseren Inhalt am besten, wo brauchen wir mehr Licht und vor allem: wie bekommt man dynamische Bilder von Steinen und Stollen? Gerade die letzte Frage stellte uns vor eine größere Herausforderung, da die einzige Möglichkeit statische Objekte filmisch darzustellen, ohne den Effekt eine Diashow zu erhalten, die Bewegung der Kamera ist. 

Kamerafahrten sind in engen Stollen nur schwer realisierbar und mit vielen Hürden verbunden. So haben wir für manche Einstellungen mit bewegter Kamera für den Aufbau der Technik und des Lichtes mehrere Stunden gebraucht. 

Neben solchen Hürden bietet das Filmen im Berg jedoch auch einige Vorteile. So waren wir vollkommen wetterunabhängig und mussten nicht auf tiefstehende Sonne für das perfekte Licht warten, sondern konnten jede Lichtquelle beliebig verändern. 


Zudem ist es ganz klar auch eine ganz besondere Erfahrung mehrere Arbeitstage im Berg zu verbringen wo sich die Totenstille mit dem Lärm der Presslufthämmer und die Finsternis mit dem Licht der Scheinwerfer und Grubenlampe abwechseln. 

von Robert Daniel

Eine von Robert Daniels Patentlösungen - hat man keine große Kameraschiene, klebt man eben das Stativ an eine Scheibtruhe. (Bild: D. Brandner - NHM Wien)

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