Dienstag, 24. Februar 2015

Die inneren Werte zählen - Auswertungen der CT-Aufnahmen an der BOKU

Drei Teil der Hallstätter Stiege als CT-Schnitt
vor der Messung der Jahrringbreiten.
(Bild: ÖGI - BOKU - NHM)
Nachdem am Österreichischen Gießerei Institut Schnittbilder aller Auftritte und Distanzbretter der Hallstätter Stiege mittels Röntgen-Computer-Tomographie gemacht wurden, haben wir uns an der BOKU an die Arbeit gemacht diese auszuwerten. Dazu werden die Breiten der Jahrringe an den Digitalbildern gemessen, die so erstellten Zeitreihen bilden die Grundlage, um genauere Aussagen über die einzelnen Teile der Stiege treffen zu können.
Jede einzelne Jahrringbreite wird erfasst.
(Bild: ÖGI - BOKU - NHM)

Die dahinter stehende Methode nennt sich Dendrochronologie und macht es möglich, das Fälldatum jedes einzelnen Holzes zu bestimmen. 


Dadurch wissen wir nicht nur genau wann die Stiege aus dem Salzbergwerk konstruiert wurde sondern werden nach Abschluss der Analysen auch Antworten auf weitere Fragen parat haben: Handelt es sich um eine einzige Stiege, oder wurden mehrere, unterschiedlich alte Elemente „recycled“? Wurden einzelne Auftritte ausgetauscht? Stammen mehrere Teile evt. vom selben Baum?
Die Wangenteile passen nicht ins CT - andere
Methoden müssen deshalb gefunden werden.
(Bild: BOKU - NHM)

Noch sind die Untersuchungen am Laufen, weshalb wir euch noch keine Ergebnisse verraten – nur soviel: Inzwischen wissen wir, dass viele Teile der gesamten Stiege wirklich zeitgleich gefällt und somit auch bearbeitet wurden. Aber Genaueres folgt später...

 


(Konrad Mayer, Monika Bolka, Elisabeth Wächter, Michael Grabner)





 
Drei Teile der Hallstätter Stiege als CT-Schnitt nach der Messung der Jahresringbreiten.
(Bild: ÖGI - BOKU - NHM)

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